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Schule der Regie – Beginn des neuen Studiengangs 2027

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Das World Theatre Training Institute freut sich,

den Neustart des internationalen Studiengangs für Regie ankündigen zu können.

Künstlerischer Leiter Dr. Jurij Alschitz 

Three steps to professional directing

The Director
Prepares

08. – 10. Januar +
15. – 17. Januar 

The Director’s
Tools

05. – 07. Februar +
12. – 14. Februar

Rehearsal
Methods

09. – 11. April +
16. – 18. April 

für Regisseure, Theaterlehrer, Theaterpädagogen und
Schauspieler mit neuen beruflichen Perspektiven

In diesem einzigartigen Online-Ausbildungsprogramm erwerben Regisseur:innen elementare Kenntnisse, ihre Ideen für eine Aufführung zu entwickeln und umzusetzen, Schauspieler:innen, wie sie ihre Rollen aus einer anderen Perspektive erarbeiten können, und Theaterpädagog:innen, wie sie die Kunst der Regie in ihrer pädagogischen Arbeit anwenden können. Es richtet sich an alle, die wichtige Geheimnisse des Berufs erlernen wollen. Regie wird hier in ihrer umfassenden Bedeutung vermittelt – als Weltsicht, als Kunst, als Handwerk und als Werkzeug.

Die Schule für Regie ist ein viermonatiges Intensivprogramm in drei Stufen mit drei Modulen. Für die Zwischenzeiten erhalten die Studierenden umfangreiche Aufgaben, damit sie das erworbene Fachwissen zu ihrer eigenen Methodik weiterentwickeln können. Die Module können auch einzeln besucht werden.

Sie durchlaufen alle Phasen der Entstehung einer Inszenierung: von der eigenständigen Arbeit des Regisseurs bei der Vorbereitung – das umfassende Image, die zugrundeliegende Idee, das Thema, den Stil usw. zu entwickeln, über die Arbeit am Text des Stücks, die Gesetze der szenischen Analyse eines Textes, die Regeln für die Auswahl der Schauspieler, bis hin zu den von ihm entwickelten vielfältigen Methoden in der Probenarbeit.

Jurij Alschitz vermittelt hier die Grundlagen für die Kunst der Regie, mehr noch, seine einzigartigen Erfahrungen und Forschungsergebnisse. Dabei ist immer das wichtigste, dass jede:r dazu angehalten wird, sie für sich selbst weiterentwickeln und eine eigene Methodik zu erschaffen. Das ist durchaus ein Lebenswerk. Mit anderen Worten:
Der Kurs bietet den soliden Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Reise ins Regiefach.

Drei Schritte

The Director Prepares

Tausend Dinge gibt es zu bedenken, wenn man ein Projekt beginnt, da kann man leicht den Überblick verlieren, was wirklich wichtig ist. Neben all den praktischen Dingen, die man eventuell regeln muss, ist es vor allem die Zeit, in der sich die Vision – das Image der Inszenierung herauskristallisieren soll. Je klarer und umfassender diese Vorstellung ist, desto besser kann man alle Ideen und Vorschläge der zahlreichen Kolleg:innen akzeptieren, lenken und integrieren. Je präziser wir im Voraus arbeiten, umso größer ist unsere Freiheit und Flexibilität bei den Proben mit den Schauspielern.

Doch was beinhaltet eine präzise Self-Preparation? Das wichtigste Werkzeug in dieser Phase ist, sich die richtigen Fragen zu stellen. Die Vorbereitung von sich selbst geht Hand in Hand mit einer Selbst-Provokation, d. h. der Aktivierung kreativer Energie, wenn wir versuchen, sowohl die richtigen Fragen, als auch deren Antworten zu finden. Die Methode des Fragens ist vor allem ein Schlüssel für den Dialog mit den Schauspielern.

Jurij Alschitz hält einen unendlichen Schatz an spezifischen Fragen und Aufgaben bereit, die für die Selbstvorbereitung des Regisseurs unerlässlich sind.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmer:innen, ihre Vision, das Gesamtbild der Inszenierung zu entwerfen. Sie denken über den Mythos nach, die Geschichte, die sie erzählen wollen; sie entwickeln den so genannten “sphärischen Blick” und trainieren, ihre Ideen zu verbalisieren. Sie bauen ihr professionelles Handwerkszeug auf: Welche Fragen muss ich bei der Vorbereitung wirklich stellen und beantworten? Was sind die besten Arbeitsmethoden für mich? Welche Aufgaben und Fragen werde ich den Schauspielern stellen?

The Director’s Tools

In diesem Modul geht es um das Regie-Instrumentarium. Talent und Phantasie wollen umgesetzt werden. Deshalb muss man als Regisseur:in für sich selbst eine tiefgehende Text­analyse unternehmen auf deren Fundament man dann mit Schauspielern arbeiten kann.

Jurij Alschitz wird die Teilnehmenden vor viele Fragen und Aufgaben stellen und dabei zeigen, wie der Text zu einer Energiequelle wird. Wie sieht die Komposition einer Szene, des Stücks, der geplanten Aufführung aus? Schon stoßen wir auf viele Kompositionen: die Komposition von Themen, von Fakten, von Events, von Atmosphären, von Beziehungen und Konflikten…. Wie baue ich das Netz, den Kosmos der Ereignisse/Events? Wie erkenne und behandle ich offene und versteckte Events? Wie überschneiden sich die Linien der Events der verschiedenen Figuren?

Wenn wir den Text genauer betrachten, betreten wir die Welt der Worte, die ihren eigenen Gesetzen folgen. Wie spinnen sich die Fäden einzelner Worte über das ganze Stück? Wie bereite ich die Schauspieler auf das Labyrinth der Worte vor? Oder sind es die Pausen? Was passiert in den Leerstellen, die vielleicht die wahren Bedeutungsträger sind? Spielt sich das szenische Leben vielmehr ohne Worte ab? Entsteht der Sinn ohne Worte?

Wir können den Text, das Stück als musikalisches Werk betrachten – wie steht es um Rhythmus und Melodieführung? In welchem Genre bewege ich mich, wie verändert und entwickelt es sich? Welche Stile wende ich an, wie spiegeln sie sich in der gesamten Inszenierung?

Die Anzahl der Fragen wird sich in der Arbeit potenzieren – sie sind das ABC der professionellen Regieführung, das Instrumentarium. In der Raffinesse der Anwendung zeigt sich dann die individuelle Meisterschaft.

Rehearsal Methods

Die wichtigste Aufgabe und Herausforderung an die Regie ist nicht die Konzeption einer Inszenierung, sondern deren Umsetzung mit den Schauspieler:innen auf der Bühne. Sie sind das wichtigste, aber auch das komplexeste, das unberechenbarste Material, dem der Regisseur bei der Arbeit an einer Produktion begegnet und mit dem er umgehen muss.

Jeder Regisseur/Schauspieler muss mehr als eine Probenmethode beherrschen. Was bei dem einem Autor oder Schauspieler gut funktioniert, ist bei einem anderen Zeitverschwendung. Daher muss die Regie für eine gute Inszenierung verschiedene Methoden zur Verfügung haben, genauso wie die Schauspieler für ihre Rollengestaltung. Jede Methode erfordert Zeit und Übung, sie zu erlernen, damit sie in der Probenarbeit kreativ angewendet wenden kann.

Exklusive Lehrinhalte aus 30 Jahren Forschung

Jurij Alschitz hat in jahrzehntelanger künstlerischer Praxis verschiedene Regiemethoden entwickelt, die einerseits auf klassischen Praktiken beruhen, andererseits wissenschaftliche Erkenntnisse auf höchst innovative Weise nutzen und diese auf die Bühne übertragen. In diesem Kurs stellt er grundlegende sowie völlig unbekannte Probenmethoden vor und lässt sie in der Praxis umsetzen.

Als Grundlage wird Jurij Alschitz mit der “Table-Stage-Table-Method” beginnen, einer Weiterentwicklung der bekannten und sehr effektiven Methode von K.S. Stanislavsky und Maria Knebel: Analyse durch Handeln.

Es folgt die “Method of Constellation”, eine Arbeitsweise, bei der die Kreativität der Schauspieler durch sehr sparsame Impulse freigesetzt und das Material in alle möglichen Richtungen geöffnet und fragmentiert wird, bevor es sich in neuen Verbindungen und verschiedensten Konstellationen neu zusammenfügt.

Eine sehr nützliche und fast vergessene Methode ist das “Storytelling”, um Szenen und eine ganze Aufführung zu entwickeln.

Die “Big Bang-Methode” bietet einen vielversprechenden Weg, mit Schauspielern zu arbeiten, der auf der Idee der Urknalltheorie basiert, aus der unsere Zivilisation, unsere Galaxie und das gesamte Universum entstanden sind. Ein anderer Name für diesen Ansatz ist “Method of Explosion”, die speziell mit der Akkumulation und Freisetzung von künstlerischer Energie arbeitet.

Zu guter Letzt sollten alle verstehen, wie man mit der klassischen “Method of Improvisation” umgeht. Die Improvisation lebt in den “Fesseln der Freiheit”, d.h. sie profitiert von der präzisen Aufgabenstellung und deren professioneller Handhabung. Die Prinzipien und Elemente der Improvisation und der freien Komposition sind in vielerlei Hinsicht in den bisherigen Arbeitsmethoden vorhanden und deshalb essentiell notwendig zu kennen.

Die Methoden überschneiden sich natürlich und ergänzen sich in vielerlei Hinsicht. Was auf diesen Kurs folgt, ist die lebenslange Entdeckungsreise, auf der die verschiedenen Methoden neu kombiniert und persönlich weiterentwickelt werden.

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Kontakt

Wir vereinbaren dann einen Termin für ein Telefonat
oder ein Zoom-Meeting.

Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über das erste Thema zu erfahren

The Director Prepares

Vortrag und Buchpräsenation mit Dr. Jurij Alschitz

am

18. Oktober 15:00 – 16:00  online

The Art of Being not Ready 

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Dear colleagues, dear friends. I have written a book about how a director can be unprepared. The book is called ‘The Art of Being not Ready’ and marks the start of my new series of publications, WRONG DIRECTING.

You must admit, for someone who has spent many years teaching others, this is rather suspicious. I have always taught people to prepare thoroughly: to read, think, analyse, and find a theme, an idea, and answers. But then I noticed something rather unpleasant: the better a director has prepared, the less likely the production is to surprise them.

That’s why I’ve decided to write a book about how a director should prepare – and still not be ready. The book is written primarily for directors. But actors might find it useful to consider that you can also prepare for a role in such a way that you don’t prepare it in advance. And theatre teachers will find it interesting to think about how to prepare a lesson so that you don’t know in advance how it will end.

During the presentation, I shall try to explain why a director spends so many years studying, only to one day earn the right to say: ‘I don’t know.’

I can’t promise that by the end of the session we’ll know any more. But I do hope we’ll have more questions.

Do come along. Let’s be unprepared together.

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World Theatre Training Institute AKT-ZENT
Research Centre of the International Theatre Institute

+49 30 612 87 274    |    akt-zent@berlin.de

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